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Was ist Kartslalom Sport eigentlich?

Auf einem großen befestigten Platz wird mit Pylonen ein Parcours aufgebaut, der aus verschiedenen Aufgaben besteht. Mit Geschick und Speed sind die Tore, Gassen, Kreisel und »Schweizer« möglichst fehlerfrei zu durchfahren. Ein Wettbewerb besteht aus einem Trainingslauf und zwei Wertungsläufen. Für das Umwerfen oder Verschieben von Pylonen gibt´s Strafsekunden, die zur Fahrzeit addiert werden. Die gesamte Strecke ist zwischen 300 und 500 Meter lang. Die Karts sind mit einem 6,5ps Viertaktmotor, Seitenkästen, Frontspoiler und Kettenschutz ausgerüstet.

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Wer kann mitmachen?

Alle Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 18 Jahren; eingeteilt in fünf Altersklassen. Der Clou: Ihr braucht kein eigenes Kart. Das stellt der Verein fürs Training und der ADAC für die Wettbewerbe zur Verfügung.

Wie läuft so ein Wettbewerb ab?

 Wer nach intensivem Training das Wechselspiel von Gas, Bremse und Lenkrad sicher beherrscht, kann erste Erfahrungen im Wettbewerb sammeln. Rechtzeitig vor Nennungsschluss ist die erste Station die Papierabnahme. Dort hängt auch die Parcoursskizze aus. Nach diesem Plan wird der Kurs erst mal zu Fuß besichtigt. Der Betreuer/Trainer begleitet dabei seine Schützlinge, denn auf Grund seiner Erfahrung erkennt er sogleich die Tücken und Schwierigkeiten der Strecke. Kurz vor dem Start begeben sich Teilnehmer und Betreuer zum Vorstartbereich. Dort wird am Kart die Sitzposition eingestellt. Pedalverlängerungen und Einstecksitze stellt der Veranstalter zur Verfügung, sofern sie nicht mitgebracht werden. Wenn die Strecke freigegeben ist, geht´s erst mal zum Trainingslauf, der aber meist schon mit »Topspeed« gefahren wird. Nur so sind nämlich die kritischen und oft entscheidenden Passagen ausfindig zu machen. Bis zum folgenden ersten Wertungslauf bleibt noch kurz Zeit für letzte Anweisungen und Tipps vom Betreuer. Wenn alle Teilnehmer der Klasse ihren Trainings- und ersten Wertungslauf absolviert haben, starten alle noch einmal zum zweiten Lauf. Dann steht das Endergebnis fest und kurz darauf beginnt die Siegerehrung. Auch wenn’s am Anfang noch nicht zu einer Medaille oder gar einem Pokal reicht, lohnt es sich, fleißig bis zum nächsten Turnier zu trainieren.



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